Schnuppernachmittag 5. Klassen

Für alle Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2026/27 zu uns in die 5. Klasse der Mittelschule wechseln bieten wir am 09.03.2026 einen Schnuppernachmittag an. Dieser startet um 14.00 Uhr. Bitte nutzen Sie zur Anmeldung den QR-Code auf dem Bild.     Download Flyer

 

Medienscouts an der Mittelschule Hirschaid

Gemeinsam sicher online: neue Medienscouts an der Mittelschule Hirschaid

Was machen Medienscouts eigentlich?

Medienscouts sind speziell ausgebildete Schülerinnen und Schüler, die ihre Mitschülerinnen und Mitschüler im verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien unterstützen. Sie beraten auf Augenhöhe, klären über Risiken auf und helfen dabei, sicher und respektvoll im Netz unterwegs zu sein. Das Prinzip dahinter heißt „Peer to Peer“: Jugendliche lernen von Jugendlichen. Unsere fünf Medienscouts Max, Luca, Lea, Hannes und Emilie aus der Klasse 8dM wurden im Januar in einem Workshop fortgebildet. Dort setzten sie sich intensiv mit Social Media, möglichen Gefahren im Netz und ihrer Rolle als Ansprechpartner auseinander. Begleitet werden sie von Frau Kutnyak und Frau Meyer.

Erster eigener Workshop zum Thema Challenges

Im Februar führten sie bereits selbstständig ihren ersten Workshop in einer sechsten Klasse zum Thema „Challenges“ durch. Zum Einstieg gab es eine kleine Bottle-Challenge. Danach wurde gemeinsam geklärt: Was ist eigentlich eine Challenge? Woher kommen solche Trends? Und warum starten sie häufig auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube? Schnell wurde deutlich: Eine Challenge ist meist eine Art Wettbewerb oder Mutprobe, die online verbreitet wird. Manche sind kreativ und harmlos. Andere können jedoch riskant oder sogar gefährlich sein. Mit verschiedenen Methoden und Spielen ordneten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Challenges nach ihrem möglichen Risiko ein. Zum Abschluss entwickelten sie eigene kreative und vor allem sichere Challenge-Ideen.

Wie geht es weiter?

Die Medienscouts werden ihren Workshop auch in den beiden anderen sechsten Klassen durchführen. Abgerundet wird das Projekt durch einen Vortrag der Jugendkontaktbeamtinnen der Polizei für den Landkreis Bamberg. So erhalten die Schülerinnen und Schüler zusätzliche Informationen aus erster Hand zu rechtlichen Fragen und zur Sicherheit im Netz. Ein weiteres Highlight folgt am 6. März: Die Medienscouts, alle achten Klassen sowie die 9aG fahren nach Burgebrach zu einer Präventionsveranstaltung „Love Always Wins“. Thematisch geht es um Cybermobbing und Hate Speech. Die Veranstaltung wird von Lijana Kaggwa, bekannt aus Germany’s Next Topmodel, in Kooperation mit der Opferhilfe Oberfranken durchgeführt. Wir sind stolz auf unsere Medienscouts. Ihr Engagement für einen respektvollen Umgang im Netz ist ein wichtiger Beitrag für unsere Schulgemeinschaft.

 
Begegnung mit der schrecklichen Vergangenheit
Am 10.02.2026 fuhren die Klassen 9aG, 10a und 10b nach Flossenbürg, um die KZ-Gedenkstätte zu besuchen.

Vor Ort wurden drei Gruppen mit je einer Begleitperson gebildet, die durch die Gedenkstätte führte. Zu Beginn erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass das KZ bereits im Frühjahr 1938 eröffnet und erst im April 1945 aufgelöst wurde, nachdem viele Häftlinge bereits auf Todesmärsche geschickt worden waren. Über diesen ganzen Zeitraum waren ca. 100 000 Menschen dort inhaftiert, 30 000 davon kamen ums Leben. Flossenbürg bildete das Hauptlager, daneben gab es 80 Außenstellen.

Dieses Dorf wurde für die Errichtung eines Konzentrationslagers ausgewählt, weil es dort Steinbrüche gab, es kaum jemand kannte und zudem im geographischen Mittelpunkt Europas liegt, weshalb es gut mit Häftlingen „versorgt“ werden konnte. Für die riesigen Nazibauten war auch der Granitstein unerlässlich.

Die Gruppen wurden anschließend über den Aufbau des KZs informiert. Neben einer großen Anzahl von Häftlingsbaracken gab es verschiedene Gebäude und Einrichtungen für die SS, z.B. eine Villensiedlung oder auch ein Casino. Zudem war ein Bordell dort zu finden. Wer einen Mithäftling verriet, durfte dieses besuchen.

In dieses Arbeitslager wurden z.B. Juden, Homosexuelle und Gegner des Naziregimes gebracht. Anfänglich mussten sich 250 Inhaftierte eine Baracke teilen, später waren es ca. 1000 Menschen. Bereits um 4 Uhr morgens wurden sie durch eine Sirene geweckt, wuschen sich, nahmen ein karges Frühstück ein und mussten sich auf dem Appellplatz zum Zählen einfinden. Anschließend wartete ein 12-Stunden-Arbeitstag im Steinbruch auf die Häftlinge, nur unterbrochen durch eine dünne Gemüsesuppe, die aus den Abfällen des Essens für die SS zubereitet wurde. Nicht selten kam es vor, dass Menschen während der harten Arbeit abstürzten oder sogar starben. Am Ende des Tages wurden sogar die Leichen mit zum Appellplatz gebracht, weil auch diese mitgezählt wurden. 

Später sahen wir uns das Arrestgebäude mit Einzelzellen an. Beispielsweise Dietrich Bonhoeffer wurde vor diesem Gebäude erhängt.

Daraufhin besichtigten wir den ehemaligen Auskleide- und Duschraum. Hier mussten sich die Neuankömmlinge komplett ausziehen, ihren Schmuck und sonstige Wertgegenstände abgeben, ihnen wurden die Haare geschnitten und dann ging es zum Duschen. Dort schlugen freiwillige Häftlinge, die schon länger dort waren, auf Kommando der SS auf sie ein, um sie in Angst und Schrecken zu versetzen. Die Freiwilligen erhielten als Lohn dafür eine Scheibe Brot. Vielen der Schülerinnen und Schüler gingen diese Erzählungen sehr nahe.

Ferner kann man sich in der KZ-Gedenkstätte mit Einzelschicksalen vertraut machen. Auf Grund der begrenzten Zeit war es uns leider nicht möglich, das ganze Gelände zu erkunden.

Am Ende stimmten die meisten Jugendlichen zu, dass es richtig und notwendig ist, gerade in Zeiten wie diesen, sich mit der schrecklichen Vergangenheit auseinanderzusetzen, damit solche Gräueltaten NIE WIEDER passieren.

Die Klassen 9aG, 10a und 10b

 

Klasse 8a unterwegs beim „Tag des Handwerks“ in der Brose Arena

Einen abwechslungsreichen Tag erlebte die Klasse 7a am 28.01.2026 beim „Tag des Handwerks“ in der Brose Arena Bamberg. Zusammen mit den Bamberg Baskets organisierte die Handwerkskammer Oberfranken die mittlerweile vierte Auflage von „It’s a MATCH! Basketball meets Handwerk“. Die Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern in einem Vortrag vielfältige Informationen rund um das Handwerk und spannende Einblicke in unterschiedliche Handwerksberufe. Das Handwerk ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Ob Bauen, Reparieren, Gestalten oder Technik – handwerkliche Berufe sind vielseitig, praktisch und zukunftssicher. Besonders attraktiv sind die praxisnahe Ausbildung, die guten Jobchancen und die Möglichkeit, am Ende stolz auf das zu sein, was man mit den eigenen Händen geschaffen hat, erklärte Frau Weiß von der HWK. Im Foyer der Brose Arena warteten zahlreiche Aussteller aus unterschiedlichen Gewerken auf die Schülerinnen und Schüler. An vielen Ständen hieß es: Mitmachen statt nur Zuschauen! Die Klasse konnte verschiedene Tätigkeiten ausprobieren, Fragen stellen und sich direkt ein Bild von den einzelnen Berufen machen. Ein echtes Highlight folgte zum Schluss: Gemeinsam besuchten alle das Basketballspiel der Bamberg Baskets gegen Rasta Vechta. Die Schülerinnen und Schüler waren tolle Fans und genossen die Bundesliga-Atmosphäre. Schließlich bescherte der Sieg der Bamberg Baskets diesem erlebnisreichen Tag noch einen perfekten Abschluss.  

 

KI im Fokus: Exkursion der 10ten Klassen

Am 5. Februar 2026 nahmen die Schüler der Klassen 10abM an einem Unterrichtsgang nach Ebermannstadt teil. Ziel des Ausflugs war eine Informationsveranstaltung zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) mit dem Titel „KI Klartext – Expertensprechstunde“. Die Veranstaltung fand in der Stadthalle statt, in der sich auch viele andere Schulklassen befanden. Zu Beginn stellten sich die Referenten Sven Steger und Moritz Diehl vor, die als Experten für Künstliche Intelligenz angekündigt wurden. Schon bei der Auftaktfrage nach der Bedeutung von GPT hätte man am liebsten zum Handy gegriffen, denn wer weiß schon genau, dass es „Generative, Pre-Tracked, Transformative“ bedeutet. Erklärt wurde auch, was es mit der „Anatomie eines Prompts“ auf sich hat. Anschließend veranschaulichten sie verschiedene Grundlagen und Anwendungsbeispiele von KI. Dabei zeigten sie unter anderem KI-generierte Bilder und Videos und erklärten, wie solche Inhalte entstehen. Einige der gezeigten Inhalte waren uns und vielen anderen Schülerinnen und Schülern bereits bekannt, da solche KI-Inhalte im Alltag und in sozialen Medien häufig vorkommen. Trotzdem wurde dafür relativ viel Zeit verwendet. Daraufhin erstellten die Experten gemeinsam mit uns ein KI-generiertes Bild, das auf Fotos von ihnen selbst basierte. Auch dieser Teil war für viele aus unseren Klassen nicht neu. Die Zeit hätte aus unserer Sicht besser für eine ausführlichere Fragerunde genutzt werden können. Während der Fragerunde wurden viele Fragen verständlich beantwortet. Einige Antworten hätten jedoch gründlicher ausfallen können, besonders bei wichtigen Themen wie den Auswirkungen von KI auf die Umwelt. Dadurch entstand bei uns teilweise nicht der Eindruck, dass alle Themen tief genug behandelt wurden. Positiv hervorzuheben ist, dass die Experten stets verdeutlichten, dass man sich nicht auf die KI verlassen und selbst recherchieren sollte. Fake-News war gestern. Fake-Reality ist heute. Aber ob jeder das kritische und selbstverantwortliche Recherchieren schafft oder macht? Insgesamt war der Ausflug nach Ebermannstadt eine gelungene und lehrreiche Erfahrung. Die Veranstaltung ermöglichte es, einen Einblick in aktuelle Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz zu gewinnen und das Thema außerhalb des Unterrichts kennenzulernen. Trotz kleiner Kritikpunkte trug der Ausflug zur Erweiterung des Wissens bei und stellte eine erfolgreiche Abwechslung zum Schulalltag dar.

Erstellt von: Sadaf Kohistani, Irene Zimaj

 
Neue Buslotsen ausgebildet

An der Schule Hirschaid sorgen Buslotsen für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. In den vergangenen Wochen wurden durch die Polizei Bamberg neue Buslotsen ausgebildet, die nun ihren Dienst aufgenommen haben. Buslotsen unterstützen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler an den Bushaltestellen und im Schulbus. Sie achten auf geordnetes Ein- und Aussteigen, ein rücksichtsvolles Miteinander und auf die Einhaltung wichtiger Sicherheitsregeln. Bei Gefahrensituationen oder Konflikten greifen sie besonnen ein und holen, wenn nötig, Hilfe von Erwachsenen. Dabei beschränkt sich ihre Aufgabe nicht nur auf verkehrsrechtliche Aspekte. Sie haben auch das soziale Miteinander im Blick, achten auf jüngere Kinder und tragen dazu bei, dass sich alle auf dem Schulweg sicher und ernst genommen fühlen. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem respektvollen Schulklima. In der Schule koordiniert Frau Schneider die Ausbildung und den Einsatz der Buslotsen. Sie ist Ansprechpartnerin für Fragen, plant die Dienstzeiten und arbeitet eng mit der Polizei Bamberg zusammen. Gemeinsam stellen sie sicher, dass die Buslotsen gut vorbereitet sind und wissen, wie sie in verschiedenen Situationen handeln sollen. Die Buslotsen sind ein wichtiger Baustein im Sicherheits- und Schutzkonzept der Schule Hirschaid. Durch ihr Engagement helfen sie mit, dass der Schulweg für alle Kinder sicherer wird – und übernehmen gleichzeitig Verantwortung für ihre Gemeinschaft.

Bericht des Fränkischen Tags aus unserer Deutschklasse

Spendenaktion der SMV

Am 12. Dezember fand in einer verlängerten Pause eine schöne vorweihnachtliche Aktion unserer SMV statt. Dabei wurden Kinderpunsch und Muffins verkauft – und das mit großem Erfolg! Insgesamt konnten beeindruckende 1.000 € an Spenden gesammelt werden. Der Chor der Grundschule und die Schulband der Mittelschule haben die Feier wunderbar festlich umrahmt und für eine besonders schöne Stimmung gesorgt. Die SMV wird das Geld im Namen aller Schülerinnen und Schüler an die Obdachlosenhilfe Bamberg sowie an eine Kinderkrebsstation übergeben. Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, die mit Muffinspenden zum Gelingen beigetragen haben, und an die Firma Edeka Massak für die großzügige Spende von Kinderpunsch und Lebkuchen. Ein besonderer Dank geht auch an die engagierten Schülerinnen und Schüler der SMV und die unterstützenden Lehrkräfte – eure Aktion hat gezeigt, wie viel man gemeinsam bewirken kann!
 
 

 

 

 

Vorlesetag an der GMS Hirschaid

Am 18. November fand an der GMS Hirschaid ein besonderer Vorlesetag statt, der ganz im Zeichen der Lesefreude stand. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 4, 5 und 6 durften sich im Vorfeld aus 15 unterschiedlichen Angeboten ihr Lieblingsbuch aussuchen. So entstanden kleine Lesegruppen, die sich anschließend auf verschiedene Orte im Gemeindegebiet verteilten – unter anderem ins Jugendzentrum, in die Kirche, ins Rathaus, im Tumo-Zentrum und in die alte Schule.

Dort wurden die Kinder bereits von ihren Vorleserinnen und Vorlesern erwartet. Es blieb jedoch nicht nur beim Zuhören: Gemeinsam wurde über die Geschichten gesprochen, Inhalte wurden erklärt und die Kinder konnten ihre Meinung zu den Büchern äußern. So entstand ein lebendiger Austausch rund um das Thema Lesen, der viele neue Impulse gab.

Die Organisation der Veranstaltung lag in den Händen von Frau Barthelmes und Frau Meyer, die mit viel Engagement für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen des Vorlesetages beigetragen haben – den Lesementoren, dem Bürgermeister Herrn Homann, den Damen und Herren des Gemeinderats sowie den ehemaligen Kolleginnen der Schule.

Der Vorlesetag zeigte eindrucksvoll, wie Lesen verbinden und Begeisterung für Bücher wecken kann – ganz im Sinne einer lebendigen Schulgemeinschaft.